Samstag, 23. August 2008

Bangkok - Stadt der Engel

Eigentlich viel zu schnell kamen wir dann doch an unserem letzten Ziel der Reise an: Krung Thep, wie die Thailaender ihre Stadt der Engel nennen. So schnell koennen 4 Wochen vergehen, der Abschied eilte mit grossen Schritten.

Nachdem unsere Reise nach Bangkok mit dem Zug ueber 24 Stunden dauerte, weil auf der Strecke aus dem Sueden am Vortag ein Zug entgleist war, kamen wir voellig uebermuedet und fertig bei ziemlich gemischtem Wetter in Bangkok an. Weil wur nun schon viel zu spaet in dieser, einer meiner Lieblings-Staedte, waren, hetzt ich Rochdi natuerlich sofort auf Sightseeingtour zum Wat Arun (der auf dem Foto), wo wir auch gleich unseren ersten Moench sahen, der Touristen grade eifrig die Umgebund des Klosters erklaerte. Hach ja, ich liebe Thailand.

Am naechsten Tag erwarteten wir dann Nancy, mit der ich spaeter zusammen nach Bali fliegen wuerde. Nach einer normalen Visa-Odyssee kam sie ebenfalls voellig fertig in einem der typishen knallbunten Taxis in die Khao San Road gefahren, wo wir bei leckerem thailaendischen Essen schon auf sie warteten. Sie konnte ich allerdings in diesem Zustand nicht zu einer Sightseeingtour ueberreden und so zogen Rochdi und ich alleine los, um nach einer kurzen Fahrt auf dem Chao Praya Fluss Chinatown zu erkunden. Dieser Stadtteil stellte sich als ein riesen Frauen-Einkaufsparadies, gespickt mit chinesischen Schriftzeichen und chinesischen Restaurants heraus, in welchem wir aber im Endeffekt mit einigen andern Sportfans das Olympia-Frauenfussballspiel Deutschland gegen Japan am Strassenrand beobachteten. Am Abend trafen wir dann Nancy und gingen mit ihr auf der Khao San Road shoppen. Als Rochdi und Nancy einen guenstigen Massage-Salon sahen, waren sie blitzschnell in diesem verschwunden und liessen sich mit heissen Kraeuterbeuteln massieren, waehrend ich mich zu einer Pedikuere und Manikuere fuer insgesamt 4 Euro ueberreden liess. Irgendwie musste ich die Zeit ja rumbringen. Endlich mal wieder die Fuesse schoen ;-)


Am naechsten Morgen standen wir gaaanz frueh auf um uns den Koenigspalast mit dem wichtigsten Tempel des Landes Wat Phra Keo und Wat Pho, die aelteste Klosteranlage Bangkoks anzusehen. Bei so einer Hitze, wie sie im Moment in Bangkok herrscht, kan man so etwas naemlich maximal vormittags tun, danach fliesst man gemaechlich dahin. Bei strahlendblauem Himmel strahlten die vielen goldenen Hallen, Pagoden und Figuren auf dem Gelaende umso mehr. Gold, Glitzer, Bunt, mehr Gold, mehr Glitzer. Atemberaubend, prachtvoll und wirklich ueberwaeltigend.

Der Wat Pho beherbergt einen riesigen liegenden, grade ins Nirwana eingehenden Buddha. Die Halle, die fuer ihn gebaut wurde, ist eigentlich viel zu klein, bzw. scheint in Zentimeterarbeit angepasst. An den Fuessen des Buddha befinden sich die 108 Kennzeichen des Buddha, sie sind dort mit Perlmutt dargestellt. Endlich mal ein Buddha, der auch Rochdi beeindruckte. Danach suchten wir gemeinsam mit hunderten Schulkindern Schatten und Ruhe (funktionerte eher weniger) in einigen anderen Hallen des Gelaendes


...und fluechteten danach schnell vor der Mittagshitze in ein klimatisiertes Einkaufszentrum. Sightseeingtechnisch standen zwar noch der Teakholzpalast von Koenig Rama dem 5., das Palamentsgebaeude und einige Tempel auf dem Programm, doch die naechsten Tage verbrachten wir dann vornehmlich mit Shoppen, Shoppen und Shoppen. Im Siam Paragon, im Pantip Plaza, in der Pratunam-Gegend, auf der Khao San Road und im Chatuchak-Wochenend-Markt. Mein vorher noch nicht so voller Rucksack nahm rapide an Gewicht zu ... ihr kennt ja die Bangkok-Shopping-Stories. In der Zwischenzeit genossen wir auch noch die facettenreiche Kueche der Stadt und gingen abends lustig feiern. Wir liessen es uns also rundrum gut gehen. Den Abschluss begossen Nancy, Rochdi und Ich dann bei einem leckeren Cocktail in meiner Lieblingsbar im 64. Stock des State Tower bei einer traumhaften Aussicht ueber meine geliebte Stadt der Engel...
.... auf ins Auslandsjahr!

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

das waren noch gute Zeiten in Asien :)