Nach der Verzweiflung der letzten Woche habe ich ersteinmal Wayan angerufen, einen Balinesen bei dessen Familie Kathi und Ich vor 2 Jahren einen Homestay gemacht haben. Wir haben uns noch am gleichen Tag getroffen, er hat uns bei vielen Erledigungen geholfen und uns gleich mal zu sich aufs kleine Dorf Jegu eingeladen, damit wir ein bisschen abschalten konnten.
Und so fuhren wir Samstag vormittag Richtung Tabanan, wo uns Wayan schon erwartete und wir ersteinmal auf den Markt gingen...
Und so fuhren wir Samstag vormittag Richtung Tabanan, wo uns Wayan schon erwartete und wir ersteinmal auf den Markt gingen...
Nach einem kleinen Halt auf dem Nachtmarkt, gab es ein riesiges Abendessen, dass Nyoman extra fuer uns und den anderen malayischen Gast zubereitet hatte. Es gab balinesische Ente, Haenchen, Thunfisch und meine geliebten Maisfrikadellen, die auf der Welt glaub ich niemand so lecker kochen kann wie Nyoman. Anschliessend uebten wir mit Wayan noch am Bambus-Gamelan... was echt gar nicht so einfach war. Ein bisschen verzweifelte Wayan an unseren nicht-vorhandenen Musik-Kuensten (sorry, Mama).
Als Hoehepunkt des Abends wurden wir balinesisch gekleidet, von der ganzen Familie interessiert beobachtet und vielfach fotografiert. Da waren wir mal wieder ne echte Attraktion...
Von Huehnern und Hunden geweckt, gingen wir nach einem leckeren Fruehstueck mit Nyoman und ihrer Schwaegerin Wayan, sowie mit 4 Kindern ueber die Reisfelder der Gemeinde und liessen uns Pflanzen und Fruechte erklaeren. Mitten auf dem Reisfeld pflueckte uns Wayan's Mann dann auch gelbe Kokusnuesse, die wir mit allen zusammen probierten. Die Gelben sind echt viel besser als die Gruenen, auch das Fruchtfleich ist viel suesser irgendwie. Und so sassen wir im Reisfeld, schluerften Kokussaft und genossen den Blick auf die Berge der Insel, die sich stolz hinter den Reisfelder erhoben.
Leider mussten wir anschliessend schon wieder aufbrechen, da Nancy und Ich ja keine Unterkunft hatten und nun schon seit 3 Tagen mit all unserem Gepaeck im Auto rumfuhren, aber das sollte sich bald aendern...
Falls ihr mal nach Bali kommt, kann ich jedem, der ein bisschen die einzigartige und wunderbare Kultur dieser Insel kennen lernen moechte ein paar Tage bei Wayan und seiner Familie zu bleiben. Es lohnt sich wirklich und die Gelder fliessen der Gemeinde zu. Wayan unterstuetzt 23 Schulkinder mit Schulgeld und -uniform und einige Bauern mit Saatgut. Weitere Infos gibts unter: www.bali-homestay.com
*** After some very stressful weeks, my friend Wayan invited us to stay in his small village with his family and showed Nancy and me some Indonesian family life.***

2 Kommentare:
Ach Nancy, das haben wir doch schon in Bangkok gelernt Kokosnuesse schmecken scheisse :) wie wars den diesesmal? lach ...
Gruss
MMMMMMMhhhhhhh die leckeren Maisfrikadellen von Nyoman:) ooohhhhhhh ich bin so neidisch...die sind ja soooo lecker:) Ganz Liebe Grüße Kathi
P.S. hoffe du hast die eine oder andere für mich mitgegessen ;)
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