Zu sehen sind 2 Vulkane, der Gunung Semuru im Hintergrund und noch versteckt der Gunung Bromo im Vordergrund mit etwas Wolken, genau wie etwas Rauch aus eigener Herstellung...
Dafuer hat es sich mal so richtig gelohnt morgens um 3:30 aufzustehen und um 4:00 die Vulkanbesichtigungstour zu beginnen. Und so fuhren wir noch komplett im Halbschlaf mit 4 anderen Jungs aus der halben Welt durch eine Lavawueste auf den Penanjakan Aussichtspunkt, wo wir diesen unglaublich beeindruckenden Sonnenaufgang erleben durften.

... danach ging es auf erneut rasanter Fahrt wieder runter vom Berg und hin zum Gunung Bromo auf 2392 m Hoehe, ein Klassiker unter den indonesischen Vulkanen, der touristisch mittlerweile seeeehr gut erschlossen ist. Die Jeeps laden die Touristen an einer Art Zaun ab, wo schon Dutzende Lastpferde mit Reiter warten, um die dicken, alten oder mueden Touristen fuer ca. 8 Euro die 10 Minuten zu den Kraterstufen und zurueck zu tragen. Wir in voller Jugend hatten das natuerlich nicht noetig und marschierten munter bergauf, die Stufen an der Kraterwand fest im Blick. Und welch Blick von hier. Staendig mussten wir uns umdrehen um noch ein, und noch ein Foto zu machen.
Von der Lava-Landschaft, von den mongolisch-nepalesisch (?) anmutenden Reitern und Pferden oder aber einfach von der Kraterwand. Irgendwie fuehlte man sich -auch Dank der eisigen Kaelte- nicht wie in Indonesien, sondern wie irgendwo im Himalaya oder so unterwegs. 

Noch ein paar letzte steile Stufen: pust, keuch, hechel. Vielleicht sollten wir mal langsam fruehstucken? Hm, keine Pause, los weiter. Hechel. Wooooooooooooooooow. Und da war er. Der Krater. Wir standen direkt am Rand, der leicht stinkende Rauch, der hinter uns die ganze Ebene fuellte, wehte uns um die Nase und wir guckten direkt hinein. Mitten in den Krater, diese Mengen an Rauch und diese wunderschoenen Kraterwaende. Wow.
Unglaublich. Und wir hier. Richtig gut. Auch wenn wir keine Opfer-Blumenstraeusse kaufen wollten um die Vulkangoetter oder wen auch immer zu besaenftigen. Und so sassen wir am Kraterrand und genossen den Blick, die relative Stille und unseren ersten aktiven Vulkan, von ganz, ganz nah dran.
Auf dem Rueckweg guckten wir uns noch kurz den hinduistischen Tempel am Fusse des Vulkans an, denn interessanterweise sind die Einwohner dieser bizarren Vulkanlandschaft im Osten Javas Hindus (wie auf Bali), auf einer sonst fast ausschliesslich muslimischen Insel.
Die unendliche Vielfalt Indonesiens ist doch immer wieder beeindruckend!

Breakfast is ready!*** We went to see the active vulcano Gungung Bromo in Eastern Java before heading back to Bali. It was simply amazing, what a great natural attraction. We loved it! ***


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