Montag, 23. Februar 2009

Wohnugsuche in Jakarta – wer sucht, der findet

(Seht ihr wie riiiiiesig diese Stadt ist, hoert gar nicht auf....und da galt's ne Wohnung zu finden)

Also eines, ne, haben wir wirklich gelernt auf Bali. Und das wäre: einen Monat lang ein Haus suchen, aus dem man doch wieder auszieht, ist echt scheisse (man erinnere sich). Also setzten Nancy und Ich uns ganz bewusst den Praktikumsbeginn von Nancy als absolute Deadline, um eine Wohnung zu finden.

Vorarbeit hatten wir und Andere auch schon geleistet:

  • Madeleine und Teresa hatten sich schon Wohnungen für uns im Casablanca Mansion angeguckt.

  • Meme hatte die Zeitung durchstöbert und eine Liste von in Frage kommenden Wohngebieten angefertigt

  • Budi, Niko und ungefähr jeder, der sich in Jakarta ein bisschen auskannte, hatte uns ebenfalls Wohngebietstipps gegeben

  • Wir hatten für Mittwochmittag schon den ersten Termin, eine gute Strassenkarte besorgt und das Internet durchforstet.

(Erfolgreicher Vertragsabschluss mit unseren beiden Maklern Christian und Fajar)

Nach über 30 begutachteten Hauesern in Bali sind wir ja quasi schon Immobilienprofis, aber es sollten auch in Jakarta über 30 Wohnungen, diesmal allerdings innerhalb von 4 (!) Tagen werden, bis wir DIE richtige Wohnung fanden. Weil Nancy ganz im Süden von Jakarta arbeiten würde und Ich ganz im Norden, war das Gebiet für die Wohnungssuche schon vorbestimmt: die Mitte. Außer dem Kriterium Mitte kam noch hinzu, dass wir unbedingt eine Schnellbusstation in der Nähe haben mussten, damit wir beiden verkehrsunabhängig zu unseren über 15 km auseinander liegenden Arbeitsstellen kommen konnten. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln liegen diese so 1 ½ bis 2 ½ Stunden auseinander, je nach Verkehr, Wetter und Wochentag. Das ist also so, als wenn ich in Bremen arbeiten würde und Nancy in Hamburg, aber wir wollen unbedingt zusammen wohnen....


Es gab richtig viele gute Wohnungen hier.... aber irgendwas stoerte immer sei es die Groesse, der Preis oder aber die Lage mit fehlender Busanbindung.


Und es gab auch so richtig viele schlechte Wohnungen mit unglaublich kitschigen Details. Man beachte Farbwahl und Qualitaet... Hier mal ein paar Eindruecke:(Schminktischteil)

(Hiiiiiilfe, wo ist der Stil??? Wie geht sowas denn?)

(Die Plastikweintrauben haengen ueber einem Bett, oh mann!!!)

(Selbst fuern Kinderzimmer nicht tragbar...)

(Indonesische Kueche)

Naja, und diese Wohnung ist es nun letztendlich geworden. Welcome to our home in Jakarta:

(Empfang)

(Lobby)

(Pool)
(Der Fahrstuhl....es gibt keinen 4., 13. und 14. Stock - bringt naemlich Pech)

(Blick vom Wohnzimmer in die Kueche)

(Nancy's Zimmer)

(Mein Zimmer)

(Unser Wohnzimmer mit Flachbildfernseher)

(Ausblick vom Balkon)

Und fuer all das zahlen wir nur 200 Euro im Monat pro Person. Wir koennen ein Fitnesscenter, 2 weitere Pools, einen Tennisplatz und einen Fussballplatz mitbenutzen. Ausserdem gibt es im Gebauedekomplex einen Minimart und einen Foodcourt, in dem fast alles unter 2 Euro kostet. Zur Schnellbushaltestelle (TransJakarta) koennen wir in maximal 12 Minuten laufen oder den kostenlosen Shuttlebus benutzen.


(Sonnenaufgang von unserem Wohnzimmer aus)

***After 4 days of apartment hunting in Jakarta, we finally found a beautiful place to stay in Taman Rasuna, Kuningan, Jakarta Selatan. But it's more right in the middle to everything. And we can also use 3 pools, tennis court and fitness center. We love it! ***

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