Danau Toba ist der größte Kratersee der Welt und der zweit größte jemals ausgebrochene Vulkan. Dieses Ereignis löste vor ca. 70 000 sogar eine Eiszeit aus.
Da kein Bus in Sicht: Ja.
T war echt richtig nett und erklärte uns noch die ein oder andere Pflanze am Wegesrand, für eine Erdnussplantage fuhren wir sogar einen Umweg. Aber irgendwie hatte er auch nur eine Kassette im alten Bus, die auch noch leierte... uns so hoerten wir die gesamte Fahrt ueber Jon Bon Jovi.... gut dass wir alle nach einiger Zeit einschliefen - war sowieso zu heiss um wach zu bleiben... Leider kamen wir dank des Durchschnittstempos von 30-50 km/h mit der alten Karre nur ein paar Minuten zu spät zur Fähre, so dass wir im kleinen Hafenstädtchen Parapat zwei Stunden auf die Nächste warten durften…
Wir freuten uns auf das Carolina Hotel, dass uns jeder empfohlen hatte, sollte das tollste auf der Insel sein, dennoch zu einem sensationellen Preis. Vorgebucht hatten wir ja wie bereits am Anfang erwaehnt, nichts, denn nach vielen Expertengespraechen mit Freunden wie Lars, Sandra, Madeleine, Budi, Yunni, Daniel usw. wurde uns versichtert, dass die Gegend ihre besten Tourismus-Zeiten bereits hinter sich hatte und so immer ueberall alles frei waere. Als uns auch der Lonely Planet bestaetigte: „tourism in Toba is almost dead“ machten wir uns überhaupt keine Gedanken. Die Faehre setzte uns am Hotel Carolina ab und wir spazierten fröhlich zur Rezeption. Sollte das letzte Mal froehlich fuer eine lange Zeit sein… denn das Hotel war ausgebucht. Nach über 15 Stunden Reisezeit und einem Riesenhunger meinerseits war das natürlich eine dramatische Nachricht, aber nicht nur das: Alle anderen Hotels der Insel seien auch ausgebucht, warum wir denn nicht im Voraus gebucht hätten… Waaaaaaaaaaas? So rief der nette Rezeptionist erfolglos bei anderen Hostels an… nicht viel zu machen.
Also zogen wir erneut los, ihr könnt euch meine Laune bei knurrendem Magen vorstellen, und suchten in 2er Teams nach bezahlbaren, nicht völlig abgeranzten Übernachtungsoptionen… ein echtes Problem… Nach ca. 20 min Fußmarsch und Zimmeranschauen, jetzt auch noch voll geschwitzt, setzte ein fröhlich starker Regen ein, der uns nun wirklich den letzten Nerv kostete. Wir nahmen uns einfach das nächstbeste, naechstbilligste abgeranzte Hotel Bernhard fuer 4 Euro die Nacht und hofften auf mehr Glück am nächsten Tag.
Sofort ging’s nach Rucksack ins Zimmer schmeißen in die Pizzeria Rumba … dort lief dann „Wind of change“ von den Scorpions und Bier lief in unseren Rachen – aus Verzweiflung, so’n Tag konnte doch gar nicht sein. Wenigstens waren Pizza und Bier ausgezeichnet und es standen zu unserer Belustigung die beiden Schweizer Gerichte „Fozzelschnitte“ und „Vogelheu“ auf der Karte, was nach dem 2. Bier echt witzig war. Deswegen blieb es auch nicht beim Zweiten…
Und um es noch mal zu wiederholen und unsere Anreiseerfahrungen zusammenzufassen: kein Taxi vom Flughafen zur Busstation, es fährt kein Bus von der Busstation, wir fahren mit nem Uraltauto und einer einzigen Kassette, wir verpassen die Fähre und müssen 2 Stunden warten, alles Hotels sind ausgebucht, es fängt an zu regnen – welch ein Tag, was soll uns jetzt noch passieren!
*** Since we had 4 days of for Easter holiday we made a trip with two German friends, Matze and Rolf, to Lake Toba in Sumatra. Getting there took us more than 15 hours (and was kind of complicated) and when we finally got to the small town of TukTuk, all accomodation was fully booked... so we spend the night in a pretty run-down hostel for just 4 Euro a night and got drunk after dinner....***

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen