

Am nächsten Tag schliefen wir erstmal aus, duschten auf indonesische Weise mit Schöpfkelle in unserem indonesischen abgeranzten Badezimmer und suchten uns daraufhin schnell eine andere Unterkunft… naja, indonesisch schnell. Bis wir mit Sack und Pack umgezogen waren, war es 14 Uhr. Wir mieteten uns Mofas und wollten gleich nach dem

Mittagessen voll durchstarten um uns die Umgebung anzusehen….. doch es fing an zu regnen, zu schütten, zu gießen… also schliefen wir bis 16 Uhr.
Nun aber los: ganz in der Nahe sollte sich ein Wasserfall befinden, der Beschreibung des Hotelpersonals auch einfach zu finden… also:
Ab zum Wasserfall - den wir leider nie erreichten. Folgende

Sachen stellten sich uns in den Weg: Holprige Anreisewege, glitschige Trekkingwege, ein Erdrutsch und irgendwie ein vorzeitiges Ende des Trekkingweges. Trotzdem war die Landschaft atemberaubend schön und wir fuhren einfach noch ein bisschen länger mit den Mofas rum und genossen die vielen Eindrücke und die wunderschöne Landschaft aus Bergen, Seen und unzähligen Grüntönen.





Eine weitere Besonderheit am Lake Toba ist ausser der Landschaft die Volksgruppe der Batak, die in der ganzen Gegend um den See und Richtung Medan wohnen. Die Batak sind fast ausnahmslos Christen, weswegen man hier anstatt Moscheen, viele oft bunte Kirchen findet. Es sind aber nicht die Kirchen, die das Landschaftsbild bestimmen, sondern die Graeber. Die Batak stecken naemlich nicht einfach ein Kreuz in den Boden, sondern bauen so richtige kleine Haeuser, oft kirchenaehnlich, aber in klein - vielleicht so eine Art huebsch dekorierte, oft froehlich aussschauende Gruft fuer ihre Verstorbenen. Hier nur mal ein Beispiel... Jedenfalls fuegen sich die Kirchen und Graeber irgendwie ganz einzigartig in die sowieso schon besondere Natur ein.

Auf der Rückfahrt riefen die Motorradbesitzer hinter uns her, wir dachten aber sie wollten nur nett grüssen und fuhren fröhlich und hungrig weiter. Später am Abend dann, erschien auf einmal der Rezeptionist an unserem Tisch: „ Ihr habt Besuch!“ Haeh? Weiß doch niemand, dass wir hier sind, sind doch grad erst hergezogen… Hmmm. Zwei böse Indonesier gucken uns entgegen… „ Wir haben euch schon überall gesucht, ihr müsst die Roller zurückgeben!“ „Was wieso? Die haben wir doch für einen Tag gemietet, ein Tag sind auf Bali immer 24 Stunden….“ Nee nee, hier ist das anders, hier sind ein Tag 12 Stunden!“ Nancy flippt schon langsam aus: Waaaaaas, ein Tag hat 24 Stunden, wir geben die nicht zurück! Punkt!
Naja. Als wir ihnen dann noch erzählten, dass wir die Roller ja erst mittags gemietet, also nun 10 Stunden hatten, wussten die beiden auch nicht weiter und wurden eher leise, aber irgendwie unterschwellig sauer. Also waren wir zwei nette Deutsche und gaben unsere
Roller ordnungsgemäß - 2 Stunden zu früh - zurück. In Tuk-Tuk hat ein Tag halt nicht 24, sondern nur 12 Stunden.

*** Due to a lot of sleeping and a lot of rain, we couldn't really do a lot of sightseeing on that day, but we tried to reach a waterfall.... which we didn't make it to, but we enjoyed the whole motorcycle trip and the wonderful landscape a lot. ***
1 Kommentar:
haha...da ist ja mein we in cancún - das einzige wochenende seit immer wo ALLES gesperrt war und das auch nur dieses wochenende - noch ein witz dagegegen *rofl-smiley
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